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„beziehungswe(a)ise“Die Köchin Columbina liebt Arlecchino, und Arlecchino das Essen. Pantalone und die Dottoressa haben sich wiederum dem Geld und der Gaunerei verschworen, und die beiden Capitanos verehren sich selber. Und mittendrin in dem ganzen Trouble suchen sich die beiden Liebenden, Flavio und Isabella. Doch ihre Liebe muss im Verborgenen existieren, sie würde in der Öffentlichkeit nicht geduldet. Und so strikt sich „beziehungswe(a)ise“ um geheime Treffen, katastrophale Hinterhalte, verwegene Pläne und Berge von erträumten Essen, um Hintergründe und Verfehlungen, Techtelmechtel und Verwechslungen,um Wahrnehmung und Veränderung, und vor allem um Beziehungen in all ihren unendlichen und unergründlichen Varianten. |
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„Hans im Glück“Deprimiert und unglücklich drein schauend sitzt eine Gruppe ernüchterter Artisten mit gesenkten Köpfen auf ein paar Stühlen. Da kommt Hans dazu, schaut in die Runde: „Was ist denn hier los?“ Einer steht auf, steht ihm gegenüber. „Dir scheint unser Unglück ja gut zu gefallen?“ Langsam stehen alle anderen auch auf, stehen Hans gegenüber, fangen an ihn zu umkreisen. Ein Blick, ein Schlag und dann geht alles ganz schnell. Schließlich endet alles in einer Schlägerei. Mit einer gelungenen Mischung aus akrobatischen und kämpferischen Einlagen, so beginnt die neue Umsetzung des Märchens „Hans im Glück“, umgeschrieben und dargestellt vom Theaterzirkus Primero Paso. |
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Konsum und Plätzchenwahn, Kerzen und Verwandte, und doch Friede, Freude, Eierkuchen ist es meistens eben nicht.
„Bitte nicht wie letztes Jahr“Ein Weihnachtsabend mit Tiefgang und den Themen die übrig bleiben, wenn die Scheinheiligkeit, die sich um Weihnachten rankt, wegfällt. Ein jeder ist auf der Suche nach menschlicher Wärme, doch niemand weiß, wie es funktioniert, und Liebe stellt sich nicht ein, weil gerade zufällig Weihnachten ist. Ein Abend mit kritischen Szenen, nachdenklichen Gedichten, Selbsterkenntnis, Kinderträumen, Rapmusik und mittendrin die Uraufführung von „Life sucks“, Theaterstück über drei Menschen und die Rettung ins Leben. Zu den Bildern: |
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„Patrie - Heimat“
geschrieben von Carlos Goeschel
Ein kleines Haus, eine Frau in den Wehen, eine große Enttäuschung. Die kleine Lisa wird kurz nach ihrer Geburt von ihren Eltern für ein wenig Geld an den Ortsvorsteher des Dorfes verkauft, welcher sie auf der Flucht vor dem Krieg einfach alleine zurückläßt. Soldaten bringen sie in die Psychiatrie, wo sie vor sich hinvegetiert. Und obwohl sie dort auf Hans trifft, ein entfernter Verwandter der Familie, bleibt die Sehnsucht nach einer Heimat. Sie muß entscheiden, entweder das Leben zu lassen oder alles auf eine Karte zu setzen und selbst dafür zu sorgen, dass sie das bekommt, was die anderen ihr nicht geben wollen. |
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Viata e frumoasa
geschrieben von Carlos Goeschel
Im Mittelpunkt des Geschehens steht ein kleiner Obst- und Gemüsestand auf dem Markt. Die Frau und der Stand sind nicht wie alle anderen, denn seltsame Dinge geschehen, wenn man von ihren Früchten isst. Plötzlich werden die geheimsten Wünsche dessen offenbart, der eben noch ganz normal einen Apfel essen wollte. Es liegt ein Zauber auf diesem Marktstand. Verwirrende Dinge geschehen, Tiere tanzen, Menschen finden zueinander, Träume werden plötzlich wahr. Alles gerät durcheinander und am Ende bleibt die Botschaft: "Gebt eure Träume nicht auf, aber erfreut euch an den kleinen Dingen des Lebens". |
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"Nicht ...Nichts!
Wenn ich einmal reich wär."
Eine kriminelle Komödie von Carlos Goeschel. Der hoffnungslose Romantiker Gabor lebt im Kreise seiner Familie auf einem Lagerplatz nahe der Stadt. Als das Geld der Familie verschwindet und er zu allem Überfluss eine fremde Frau aus der Stadt ins Lager bringt, gerät er mit seinem Bruder Doru aneinander. Die Familientraditionen stehen auf dem Spiel. Ein skurriles Theaterstück, das im Mileu von Kleinganoven und Schnaps in Kaffeetassen spielt. Eine Verkettung unglücklicher Umstände, durch die sich der Protagonist ständig tiefer in ein Dilemma verstrickt, es schlussendlich aber immer schafft, einen Ausweg aus dem Ärmel zu zaubern. |
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"Secondlife Vs. Sommererdbeeren"Ein Stück in zehn Bildern von Nadja Tröster. Was braucht der Mensch im Zeitalter der digitalen Medien? Nur ein Mausklick und die Flucht gelingt, Youtube, Lovechat, Wikipedia, Ebay und Counterstrike, sie alle locken. Die Grenzenlosigkeit verführt. Die visuelle Gaukelei nimmt gefangen. Die Identität läßt sich in Einzelteile zerlegen, neu zusammensetzen und dann ist Giuseppe eigentlich Sarah und keineswegs muskolös. Welche Waffe wählen Sie und in welchem der Räume möchten Sie sich gerne verlieren? www.suchtpotential.de? Ach, und die digitale Welt hat ja noch so viel mehr zu bieten... Das neue Stück des Theaterzirkus „Primero Paso“ sucht in visuellen Bildern, denn in der digitalen Welt herrscht wenig Dialog, einen Weg. Am Ende steht die Frage nach den glücklichen Momenten, und vielleicht ist es dann doch Ente süß-sauer essen in der Realität. |
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Ein Tisch, oppulente Speisen, familiäre Beziehungen, sechs Briefumschläge und vor allem ist es eben Weihnachten.
„Zimtstern und Peperoni“so heißt das neue Theaterstück des Theaterzirkus Primero Paso. Das alljährliche Weihnachtsessen steht vor der Tür und die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren. Alex ist jedoch der einzige, der sich auf das familiäre Zusammensein freut und krampfhaft versucht, die Tradition Weihnachtens aufrecht zu erhalten. Der Rest der Familie nimmt an diesem Treffen nur wegen des Weihnachtsgeldes teil, welches die vermögende Großmutter Hilde jedes Jahr in Briefumschlägen verteilt. Die Verwandschaft singt das obligatorische Weihnachtslied und das große Fressen beginnt, während dem alle gierig auf das Verteilen der Umschläge warten. Doch an diesem Weihnachten befindet sich darin etwas ganz anderes… Ein Blick hinter die Kulissen einer scheinbar harmonischen Familie am Weihnachtsabend - mit Witz und Charme, Zimtstern und Peperoni...! |
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"duvar | wand"
ein Theaterstück von Carlos Goeschel
Ein frisch vermähltes Paar zieht in die erste eigene Wohnung in einem sehr normalen Mietshaus. Das gemeinsame Leben kann beginnen. Man richtet sich ein und das Glück wäre perfekt, wenn da nicht die Nachbarn und diese extrem dünne Wand zwischen den Wohnungen wäre. Auch sie haben gerade erst geheiratet, aber von nebenan dröhnt türkische Musik. Es dauert nicht lange und die Situation gerät aus den Fugen, man beschuldigt sich gegenseitig durch die Wand, Die ersten Beziehungskrisen werden ausgefochten und dann geschieht die Katastrophe. Das neue Theaterstück des Primero Paso befaßt sich mit dem Thema Migration, den Gefahren und Chancen eines Zusammenlebens Tür an Tür, den Vorurteilen und zarten Annäherungen. Und letztendlich sind es doch die Katastrophen, die eine wahre Chance zur Veränderung bieten. |
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"Best of Nosferatu"Gedreht in Wismar 1921/22, war Friedrich Murnaus „Nosferatu Eine Symphonie des Grauens“ die erste Verfilmung von Bram Stockers „Dracula“ überhaupt. Theaterzirkusprojekte aus Ansbach, Lübeck, Ludwigslust, Ravensburg und Wismar allesamt Pilotprojekte für Jugendliche mit sozialen Problemen haben sich von diesem Stummfilmklassiker inspirieren lassen und bringen ihn gemeinsam als „Grusical bei Tageslicht“ zurück nach Hause, an den historischen Spielort. Ein Vampirfilm als Straßentheater nichts für schwache Nerven. |
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"der aha-effekt"An diesem Abend bildete das Clownsteam des Primero Paso das Rahmenprogramm. Die Figuren sind alle grundverschieden: die eine flatterhaft, der andere ein selbsternannter Weltenretter, der nächste immer auf Reisen, und dann noch der, der unbedingt mehr Geld braucht. Aber sie alle wurden zu einem Geburtstag geladen, vom Zirkusdirektor persönlich. Auf dem Weg dorthin geschieht allerhand, was aber keinen davon abhält zu guter letzt noch ein Geburtstagsständchen zu singen |
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